Nutzungsbedingungen
LI Inbox Helper · Stand: 30. September 2026
§ 1 Geltungsbereich und Anbieter
(1) Diese Nutzungsbedingungen gelten für die Nutzung von „LI Inbox Helper“, bestehend aus der Web-Anwendung unter li.ditella.de und der Browser-Erweiterung „LI Inbox Helper“ (zusammen „Anwendung“). Anbieter ist Salvatore Di Tella, Kohlengrubstraße 119, 66578 Schiffweiler, Deutschland, E-Mail info@ditella.de („Anbieter“).
(2) Die Anwendung richtet sich ausschließlich an Unternehmer im Sinne von § 14 BGB, juristische Personen des öffentlichen Rechts und öffentlich-rechtliche Sondervermögen („Kunde“). Ein Vertragsschluss mit Verbrauchern ist ausgeschlossen.
(3) Abweichende oder ergänzende Geschäftsbedingungen des Kunden gelten nur, wenn der Anbieter ihnen ausdrücklich in Textform zustimmt.
§ 2 Leistungen
(1) Die Anwendung hilft, das eigene LinkedIn-Postfach zu organisieren: Konversationen anzeigen, Listen, Notizen, Erinnerungen und Follow-up-Sequenzen anlegen, Kennzahlen auswerten und Nachrichten auf ausdrücklichen Klick des Nutzers senden. Der genaue Funktionsumfang ergibt sich aus der jeweils aktuellen Anwendung.
(2) Die Browser-Erweiterung greift über die bestehende, vom Nutzer selbst angemeldete LinkedIn-Sitzung auf dessen eigenes Postfach zu. Nachrichteninhalte werden nur im Browser des Nutzers verarbeitet; auf den Servern des Anbieters werden nur die in der Datenschutzerklärung beschriebenen Daten gespeichert.
(3) Die Anwendung versendet keine Nachrichten automatisch, führt keine Aktionen im Hintergrund aus und ist nicht für Massennachrichten bestimmt.
(4) Der Anbieter darf die Anwendung weiterentwickeln und Funktionen ändern, sofern der Kernzweck erhalten bleibt und die Änderung für den Kunden zumutbar ist.
§ 3 Vertragsschluss und Zugang
(1) Der Zugang erfolgt ausschließlich auf Einladung des Anbieters. Der Vertrag kommt zustande, wenn der Kunde die Einladung annimmt, ein Passwort festlegt und diesen Nutzungsbedingungen zustimmt.
(2) Zugangsdaten sind persönlich und geheim zu halten. Jedes Konto ist an ein LinkedIn-Konto gebunden; die gemeinsame Nutzung eines Kontos durch mehrere Personen ist nicht gestattet.
(3) Besteht der Verdacht auf Missbrauch oder einen Verstoß gegen diese Bedingungen, darf der Anbieter den Zugang vorübergehend sperren. Er informiert den Kunden darüber unverzüglich.
§ 4 Vergütung
(1) Die Vergütung ergibt sich aus dem individuellen Angebot oder der Vereinbarung mit dem Kunden. Alle Preise verstehen sich zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer.
(2) Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen nach Zugang ohne Abzug zu zahlen.
(3) Preisänderungen kündigt der Anbieter mindestens sechs Wochen vor ihrem Wirksamwerden in Textform an. Der Kunde kann den Vertrag in diesem Fall zum Wirksamwerden der Änderung kündigen.
§ 5 LinkedIn: Risiken und Haftungsausschluss
(1) LI Inbox Helper ist ein eigenständiges Werkzeug und steht in keiner Verbindung zu LinkedIn oder der LinkedIn Corporation. LinkedIn hat die Anwendung weder geprüft noch genehmigt.
(2) Die Nutzungsbedingungen von LinkedIn können die Verwendung von Software Dritter einschränken oder untersagen. Der Kunde entscheidet selbst und auf eigenes Risiko, ob er die Anwendung mit seinem LinkedIn-Konto verwendet. Er ist allein dafür verantwortlich, die Nutzungsbedingungen und Richtlinien von LinkedIn einzuhalten, und für den Inhalt der versendeten Nachrichten.
(3) LinkedIn kann jederzeit und ohne Einfluss des Anbieters Konten einschränken, vorübergehend oder dauerhaft sperren oder löschen, Funktionen begrenzen und technische Schnittstellen ändern oder abschalten.
(4) Der Anbieter haftet nicht für Nachteile, die dem Kunden aus Maßnahmen von LinkedIn entstehen, insbesondere nicht für die Einschränkung, Sperrung oder Löschung von LinkedIn-Konten, den Verlust von Kontakten, Nachrichten, Inhalten oder Reichweite, entgangene Geschäfte oder Umsätze sowie Kosten für die Wiederherstellung eines Kontos. Dies gilt nicht, soweit der Anbieter die Maßnahme vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht hat; § 9 Absatz 1 bleibt unberührt.
(5) Ändert LinkedIn seine Plattform so, dass die Anwendung ganz oder teilweise nicht mehr funktioniert, ist das kein Mangel der Leistung des Anbieters. Der Anbieter bemüht sich um eine zeitnahe Anpassung, schuldet sie aber nicht. Ist eine Anpassung auf Dauer nicht möglich, kann jede Partei den Vertrag außerordentlich kündigen; im Voraus gezahlte Vergütung für die Zeit danach erstattet der Anbieter anteilig.
(6) Zum Schutz der Nutzer darf der Anbieter das Senden von Nachrichten vorübergehend deaktivieren oder eine aktuelle Version der Browser-Erweiterung voraussetzen, etwa wenn LinkedIn technische Änderungen vornimmt.
§ 6 Pflichten des Kunden
Der Kunde verpflichtet sich insbesondere,
- die Anwendung nur für die eigene berufliche Kommunikation zu nutzen und keine unverlangten Massennachrichten (Spam) zu versenden;
- personenbezogene Daten Dritter, etwa in Notizen, nur im rechtlich zulässigen Umfang zu erfassen und keine besonderen Kategorien personenbezogener Daten (Art. 9 DSGVO) zu speichern;
- vor der Verarbeitung personenbezogener Daten Dritter den Vertrag zur Auftragsverarbeitung in den Einstellungen der Anwendung abzuschließen;
- Zugangsdaten sicher aufzubewahren und den Anbieter unverzüglich zu informieren, wenn ein Missbrauch vermutet wird;
- die Anwendung nicht zu manipulieren, nicht mit automatisierten Mitteln zu nutzen und keine Sicherheitsmaßnahmen zu umgehen.
§ 7 Verfügbarkeit und Support
(1) Der Anbieter bemüht sich um eine hohe Verfügbarkeit der Anwendung, sichert aber keine bestimmte Verfügbarkeit zu. Wartungsarbeiten führt er nach Möglichkeit außerhalb üblicher Geschäftszeiten durch.
(2) Support erfolgt per E-Mail an info@ditella.de innerhalb üblicher Geschäftszeiten.
(3) Der Kunde kann jederzeit einen Export seiner gespeicherten Daten verlangen.
§ 8 Datenschutz
(1) Informationen zur Verarbeitung personenbezogener Daten enthält die Datenschutzerklärung unter li.ditella.de/privacy.
(2) Soweit der Anbieter personenbezogene Daten im Auftrag des Kunden verarbeitet, gilt der Vertrag zur Auftragsverarbeitung, den der Kunde in den Einstellungen der Anwendung abschließt. Er geht diesen Nutzungsbedingungen in Fragen des Datenschutzes vor.
§ 9 Haftung
(1) Der Anbieter haftet unbeschränkt bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit, bei der Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit, nach dem Produkthaftungsgesetz sowie im Umfang einer übernommenen Garantie.
(2) Bei leichter Fahrlässigkeit haftet der Anbieter nur bei Verletzung einer wesentlichen Vertragspflicht, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf. In diesem Fall ist die Haftung auf den vertragstypischen, vorhersehbaren Schaden begrenzt, höchstens auf die vom Kunden in den zwölf Monaten vor dem Schadensereignis gezahlte Vergütung.
(3) Für den Verlust von Daten haftet der Anbieter nur in dem Umfang, der bei ordnungsgemäßer Datensicherung durch den Anbieter nicht vermeidbar gewesen wäre.
(4) Im Übrigen ist die Haftung ausgeschlossen. Die Haftungsbeschränkungen gelten auch für Erfüllungsgehilfen des Anbieters. § 5 Absatz 4 bleibt unberührt.
§ 10 Laufzeit und Kündigung
(1) Der Vertrag läuft auf unbestimmte Zeit, soweit im Angebot nichts anderes vereinbart ist. Beide Parteien können ihn mit einer Frist von 14 Tagen zum Monatsende in Textform kündigen.
(2) Das Recht zur außerordentlichen Kündigung aus wichtigem Grund bleibt unberührt, insbesondere bei schwerwiegenden Verstößen gegen § 5 Absatz 2 oder § 6.
(3) Nach Vertragsende sperrt der Anbieter den Zugang. Die gespeicherten Daten löscht er nach den Regeln des Vertrags zur Auftragsverarbeitung; vorher kann der Kunde einen Export verlangen.
§ 11 Änderungen dieser Nutzungsbedingungen
Der Anbieter kann diese Nutzungsbedingungen mit Wirkung für die Zukunft ändern, soweit dies aus sachlichem Grund erforderlich ist, etwa wegen geänderter Rechtslage, geänderter Funktionen oder Änderungen durch LinkedIn. Er kündigt Änderungen mindestens vier Wochen vor ihrem Wirksamwerden in Textform an. Widerspricht der Kunde nicht innerhalb dieser Frist, gelten die Änderungen als angenommen; darauf weist der Anbieter in der Ankündigung hin. Widerspricht der Kunde, kann jede Partei den Vertrag zum Wirksamwerden der Änderung kündigen.
§ 12 Schlussbestimmungen
(1) Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.
(2) Ist der Kunde Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen, ist Gerichtsstand der Geschäftssitz des Anbieters.
(3) Sollte eine Bestimmung dieser Nutzungsbedingungen unwirksam sein oder werden, bleibt die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen unberührt.
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